Die Wachmannstraße im November 2020

Nach dem Lockdown im Frühjahr haben sich die meisten Betriebe wieder erholt. Aber wir wollen nicht verschweigen, dass auch einige kurz vor der Aufgabe waren. Eine ganze Reihe von Betrieben hatte einen Handel auf Lieferbasis organisiert und dabei viel Sinn für Besonderheiten entwickelt. Wir haben hier viel Kreativität und Durchhaltevermögen erlebt.

Isaaks und Zimbella

Nun hat fast alles in der Straße wieder geöffnet. Dies verlangt von allen Kunden Mitarbeit. Kunden haben sich an Schlangen, an Warten gewöhnt und daran, in den Geschäften immer den Mundschutz zu tragen und die Abstandsregeln zu beachten.

Erwachte Wachmannstrasse

Seit Sommer war es den Gastronomen in der Straße gestattet, Raum vor dem Restaurant, bzw. dem Bistro mit Tischen und Stühlen zu bestücken, um so mehr Außenfläche für Gäste anbieten zu können. Das ist normalerweise genehmigungs- und gebührenpflichtig, aber in diesen Zeiten haben die Behörden davon abgesehen. Diese unbürokratische Hilfe half den Gastronomen, über den Sommer zu kommen; und der Sommer spielte auch mit.

Aber nun der erneute Lockdown für die Gastronomie. Kein Wunder, dass die Gastronomen darüber ächzen. Aber sie sind erneut kreativ und bieten sofort den bekannten Lieferdienst und den Straßenverkauf an

Das Angebot von Isaaks Garden

Das Angebot von Isaaks Garden, Bremen

Auch Onkel Ba’s hat geöffnet

Auch Onkel Ba’s hat geöffnet

Toscanini – Pizza zum Mitnehmen gibt es weiterhin

Toscanini - Pizza zum Mitnehmen gibt es weiterhin

Pasta in bekannter Qualität bei der Fattoria

Pasta in bekannter Qualität bei der Fattoria

Bei Delikates einkaufen oder Essen zum Mitnehmen

Bei Delikates einkaufen oder Essen zum Mitnehmen

Wir als Verein verstehen allgemein die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung. Dass eine Entschädigung stattfinden soll, halten wir für selbstverständlich. Aber wir können die Augen nicht davor verschließen, dass diese Hürde für die Gastronomen erneut an der Existenz rüttelt. So hoffen wir, dass die Restriktionen wirklich nur den November über dauern und in der Weihnachtszeit wieder mehr Normalität einkehren kann.

Die Wachmannstraße – gelebte Nachbarschaft

Wie sich ein bäuerliches Marschendorf ohne Dorfkern und Kirche in ein modernes, urbanes Viertel verwandelt hat.
Lesen Sie dazu den interessanten und ausführlichen Artikel im Weser-Kurier.

Gelebte Nachbarschaft

… urbanes Leben, der tägliche Einkauf und die Begegnung mit Menschen.
Renate Viets
Anwohnerin