Pufferzone am Stern

Wie wird der Verkehrskreisel „Stern“ am Beginn der Wachmannstraße sicherer für Radfahrer? In der Diskussion ist ein zwei Meter breiter Schutzstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn.
“Wir haben dem Konzept zugestimmt, aber mit Bedenken“, sagt Ralph Saxe, Mitglied der Bremer Bürgerschaft und des Wachmannstraßenvereins.

Saxe hofft, dass sich die Unfallzahlen am Stern reduzieren lassen. Im Sommer 2010 wurde der Stern umgebaut, die neue Pufferzone wurde asphaltiert und gelb eingefärbt, um die Probephase zu signalisieren. Der rote Fahrradstreifen verschwand. „Das könnte dazu führen, dass die Radfahrer weniger forsch in den Stern hineinfahren, denn bisher wurde der rote Fahrradstreifen auf dem Stern eher als Fortführung des Radwegs wahrgenommen“, vermutet Saxe.
Seit Mai 2017 wird der Stern nun erneut umgebaut. Der alte, rot gefärbte Radstreifen soll wiederkommen und breitere Sperrstreifen die Situation für alle Verkehrsteilnehmer verbessern.
Vom Umbau des Kreisverkehrs erhoffen sich die Fachleute des Verkehrsressorts einen Rückgang der Unfälle, die hauptsächlich mit der Unübersichtlichkeit des Bereichs zu tun haben. Sechs Straßen münden auf den Kreisel ein, etwa 25 000 motorisierte Fahrzeuge sind dort täglich unterwegs, dazu ca. 5500 Fahrradfahrer. Zudem durchquert die Straßenbahn mit den Linien 6 und 8 den Rundkurs – 500 Mal in 24 Stunden. Vor allem zwischen Radfahrern und abbiegenden Autofahrern kommt es deshalb immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Artikel Weser-Kurier / 20.6.2017
Halbzeit am Stern

Artikel Weser – Kurier / 9.6.2016
Stern wird 2017 umgebaut

Artikel Weser – Kurier / 27.09.2014
Stern wird umgestaltet

Artikel Weser – Kurier / 26.01.2014
Wie der „Stern“ entschleunigt werden soll

Artikel Weser – Kurier / 16.09.2010
Umbau Stern

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